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Pressemitteilung

08.12.2010

Bezirksvorstand der Jungen Union zu Gast bei der Bundeswehr

Informationsgespräch mit Dr. Andreas Schockenhoff MdB beim Kommando Operative Führung Eingreifkräfte in Ulm

Der Bezirksvorstand der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern war Anfang der Woche zu Gast bei dem Kommando Operative Führung Eingreifkräfte im Offiziersheim Ulm, um mit dem dortigen neuen Befehlshaber, Generalleutnant Bentler, das Gespräch zu suchen. Als Vertreter der Bundespolitik war der CDU-Bezirksvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion Dr. Andreas Schockenhoff MdB zu der Veranstaltung geladen. Nach einer Begrüßungsrunde bei Umtrunk und Buffet, begann der informative Teil des Abends mit einer Präsentation des Bundeswehrstandorts Ulm durch Generalleutnant Bentler. Unterstützend standen Bentler der stellvertretende Befehlshaber und Chef des Stabes Konteradmiral von Dambrowski, Oberst i.G. Steinberger und Hauptmann Thiemann zur Seite. Die Gäste von der Jungen Union lernten die Facetten der Streitkräftebasis der Bundeswehr mit Sitz in Ulm kennen und wurden über deren Flexibilität und Schnelligkeit in der potentiellen Krisenintervention in Bilde gesetzt. Der 275 Mann starke Stab zeichnet sich durch Planungs- und Führungskompetenz für Operatives und Weiterentwicklung und Multinationalität im Kommando aus. Der kleine, aber feine Verband in Ulm könne zahlreiche Synergieeffekte unter sich vereinen, so Befehlshaber Bentler.

An die Präsentation schloss sich eine Diskussions- und Fragerunde an. Hierbei kam auch die Zukunft und damit verbundene Transformation der Bundeswehr zur Sprache. Es stellte sich heraus, dass der künftige Ansatz, vom Einsatz her zu denken, dem Ulmer Kommando entgegenkommen werde. Bentler zu Folge, hat das Kommando Operative Führung Eingreifkräfte genau hierin seine Stärke und damit Zukunftsperspektive.

Dr. Schockenhoff MdB stellte die Vorzüge des neuen Ansatzes für die ganze Bundeswehr heraus. Vom Einsatz her zu denken bringe für Deutschland im Vergleich zu den Partnern in der EU einen großen Effizienzgewinn mit sich. ?Einsatzorientierung bedeutet aber im Besonderen Bündnisfähigkeit?, stellte Schockenhoff weiterhin heraus, und betonte damit, dass die Bundeswehr nie allein, sondern immer im Rahmen von NATO oder EU handle.

Diskutiert wurde in der Runde auch, wie mit der neuen Struktur der Bundeswehr umzugehen sei. Konsens bestand darüber, dass die Attraktivität der Bundeswehr gefördert werden müsse. Bentler hob dabei hervor, dass junge Vereinigungen wie die Junge Union als Multiplikatoren bedeutsam seien, um die Attraktivität der Bundeswehr zu kommunizieren. So konnte der JU-Bezirksvorsitzende Norbert Lins abschließend festhalten, dass in der jetzigen, sehr entscheidenden Zeit für die Bundeswehr das Gespräch von Junger Union, Mandatsträger und Bundeswehr aus zahlreichen Gründen von besonderer Wichtigkeit war. Mithin konnte damit nach drei gemeinsamen Stunden im Offiziersheim eine gelungene Informationsveranstaltung ihren Schlusspunkt finden.




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