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Pressemitteilung

03.04.2011

Wechsel im Landesvorsitz ist nur der Beginn des Neuanfangs

Junge Union Württemberg-Hohenzollern diskutiert über die Konsequenzen aus der Landtagswahl.

Riedlingen - Der Bezirksverband der Jungen Union (JU) Württemberg-Hohenzollern hat auf seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag den Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg diskutiert. Das Ergebnis treffe die CDU tief und verlange eine gründliche Analyse, an die sich ein langer Prozess der Erneuerung anschließen müsse, so die erste Reaktion des JU Bezirksverbands.

"Die CDU muss nun den Weg eines personellen Neuanfangs im Amt des Landesvorsitzenden beschreiten. Eine Doppelspitze mit einer Trennung von Fraktions- und Parteivorsitz ist hier der richtige Ansatz, Thomas Strobl ist der richtige Mann für den Landesvorsitz", sagte der Bezirksvorsitzende der JU Württemberg-Hohenzollern Norbert Lins in Riedlingen.

Mit Blick auf die Erneuerung der CDU in Baden-Württemberg stellte der JU Bezirksverband klar, dass trotz einer schnellen Entscheidung im Hinblick auf die Nachfolge im Landesvorsitz die Wahlniederlage klar und umfassend analysiert werden müsse. Bezirksvorsitzender Lins unterstrich, dass im zweiten Schritt auch die sich aus der Analyse ergebenden Konsequenzen gezogen werden müssen.

Die JU fordert außerdem, dass die kommenden Wochen und Monate dazu genutzt werden, den Dialog mit der Parteibasis und allen gesellschaftlichen Gruppen zu führen, die Inhalte weiterzuentwickeln und für Vertrauen zu werben. "Wir wollen eine Partei, die lebendig diskutiert, offen entscheidet und konsequent handelt, daher ist ein Landesparteitag am 7. Mai zu früh", machte Lins deutlich.

Nach Meinung der JU Württemberg-Hohenzollern komme es nun auch entscheidend darauf an, dass die Partei wieder ihre Kampagnenfähigkeit herstelle. Die junge Generation sei bereit und in der Lage, Verantwortung in der CDU zu übernehmen. Insbesondere bei der Wahl des Generalsekretärs der Landespartei, sei deshalb der Weg der fortlaufenden Erneuerung und Verjüngung zu beschreiten. "Hierfür eignet sich insbesondere ein junger Mandatsträger aus der Bundestags- oder Landtagsfraktion", so Lins abschließend.




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