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Pressemitteilung

29.04.2011

Vorbildunternehmen SalemFrucht

Junge Union Württemberg-Hohenzollern zu Gast beim Salemer Großvermarkter

Schön sei das Firmengebäude der SalemFrucht vielleicht nicht unbedingt, was sich dahinter verberge wüssten aber bedauerlicher Weise die wenigsten Bewohner der Region, so Bernhard Fuchs, Marketingleiter eines der wichtigsten Logistikunternehmen in Sachen Obst in ganz Deutschland. Die SalemFrucht GmbH sortiert und verpackt die Erzeugnisse von etwa 250 Obstbauern zwischen Lindau und Ludwigshafen ganz nach den Wünschen der Großkunden und hat hierbei einen Marktanteil von ca. 5% bei Äpfeln in der gesamten Bundesrepublik. Bisher wird das Kernobst in der Salemer Halle mittels Kameras und Sensoren nach Farbe und Größe klassifiziert. Um dem großen Qualitätsdruck auf die Anbieter gerecht zu werden, werde das Unternehmen in Kürze mehr als eine Million Euro in eine weitere Maschine investieren, die es zusätzlich ermöglichen wird, die Früchte zu durchleuchten und auf innere Schäden zu überprüfen, ließ Fuchs die Vertreter der christdemokratischen Jugendorganisation wissen.

?Gemeinsame regionale Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaften tragen besonders zur Stärkung des ländlichen Raumes bei. Wir haben uns in der Vergangenheit immer mit voller Kraft in Stuttgart, Berlin und Brüssel für den sinnvollen Ausbau und Erhalt dieser wertvollen Strukturen eingesetzt.? betonte der stellvertretende Bezirksvorsitzende der Jungen Union (JU) Christoph Koch im Gespräch vor Ort. Gerade im Moment stehe in Brüssel ein harter Verteilungskampf um die Neuausrichtung des EU-Haushaltes für die kommenden Jahre an. ?Hier drohen uns empfindliche Verluste im Bereich der bisherigen Agrar-Investitionsförderprogramme, die bislang einen wertvollen Beitrag gerade für solche regional verwurzelten Erzeugerstrukturen geliefert haben. Wir müssen weiter davon ausgehen, dass Grün-Rot hier in der späteren Umsetzung auf Landesebene gravierende Einschnitte vornehmen wird.? so Koch weiter, der als Referent im Europäischen Parlament in den Fachbereichen Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik tätig ist.

Einig waren sich die Teilnehmer des JU Bezirksvorstands sowie des Kreisverbandes Bodensee auch darin, dass das Unternehmen, das seit seinem zehnjährigen Bestehen 2,5 Milliarden Äpfel in Deutschland und dem europäischen Ausland vermarktete, mit seinem qualitätsorientierten und ökologischen Konzept ? ein Großteil des benötigten Stroms wird mit der eigenen Solaranlage produziert ? als Vorbildunternehmen für die gleichsam durch Landwirtschaft und Innovation geprägte Bodenseeregion gelten müsse.

Nach Salem eingeladen hatte Jean-Christophe Thieke, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender und CDU-Gemeinderat in Uhldingen-Mühlhofen, die Mitglieder des Bezirksausschuss der JU Württemberg-Hohenzollern. Der CDU-Nachwuchs befasste sich indes auch mit der Neuausrichtung der Landes-CDU als Oppositionskraft. ?Mit den über 11.000 JU-Mitgliedern in Baden-Württemberg wollen wir als bundesweit größte politische Jugendorganisation nach vorne schauen, die Anliegen der jungen Menschen vor Ort, bis hinein in Städte, Gemeinden und Teilorte ernst nehmen und diese verstärkt in politische Prozesse einbinden. Wir werden aber auch genau hinschauen, wenn Grün-Rot rein ideologisch begründet Änderungen herbeiführen werde, gerade bei Themen die junge Menschen direkt betreffen!?, resümierte Jean-Christophe Thieke die engagierte und konstruktive Sitzung der Jungen Union.




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