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Pressemitteilung

25.09.2011

Junge Union im Bezirk Württemberg-Hohenzollern mit neuer Führung

Der JU-Bezirkstag wählte Marcel Bonnet zum neuen Vorsitzenden und diskutierte über Bildungspolitik

Am Wochenende  versammelten sich Vertreter der Jungen Union(JU) Württemberg-Hohenzollern zu ihren Bezirkstag in Ravensburg. Dabei übernahm Marcel Bonnet das Amt der Bezirksvorsitzenden von Norbert Lins, der nicht mehr angetreten war. Im Zentrum der inhaltlichen Debatte standen aktuelle Themen der Bildungspolitik.

Personeller Umbruch prägte den diesjährigen Parteitag der Jungen Union im Bezirk. Nach 6 Jahren als Vorsitzender des Verbands, der sich analog zum Regierungsbezirks Tübingen vom Kreis Tübingen bis zum Bodensee erstreckt trat Norbert Lins nicht mehr an. Auch seine Stellvertreter Claudia Wiese und Christoph Koch sowie Finanzreferent Patrick Weber standen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr für die Ämter die sie ähnlich lange ausgefüllt hatten zur Verfügung. Gemeinsam mit dem umgebauten Vorstand wolle sich der neue Vorsitzende Marcel Bonnet dafür einsetzen, dass Grün-Rot Baden-Württemberg nicht gegen die Wand fahre. Der Reutlinger JU-Kreisvorsitzende wird dabei in Zukunft von Gabriel Fürst aus Ravensburg und dem Ehinger Manuel Hagel als seinen Stellvertretern unterstützt. Thomas Schwenke (Tübingen) übernimmt das Amt des Pressereferenten, Jonathan Martin (Reutlingen) jenes des Internetreferenten. Für die Finanzen des über 2500 Mitglieder zählenden Verbandes ist nun der Ravensburger Christoph Müller verantwortlich. Marc-Oliver Schwarz (Zollernalbkreis) ist neuer Schriftführer des Verbandes, Stephan Wachsmuth (Sigmaringen), bleibt Bildungsreferent. Zu Bei-sitzern wurden Peter Böttcher, Jessica Kulitz, Christian Kellner, Julian Leitenberger, Fabian Mänder, Hans-Peter Reck, Jasmin Seitz, Anja Traber, Julius Trugenberger und Sarah-Katharina Winter gewählt.

Thematisch beschäftigte sich der Bezirkstag mit den aktuellen Themen der Bildungspolitik. Im Zentrum jeglicher Bildungsentscheidungen müssten immer die Lernenden stehen. Daher sprach sich der Bezirksverband deutlich gegen Kernpunkt der Reformpläne der Baden-Württembergischen Landesregierung aus und Bezog in der aktuellen Bildungspolitischen Debatte innerhalb der CDU klar Stellung. Das vielfältige Schulsystem in Baden-Württemberg habe ich als Erfolgsmodell erwiesen. Daher solle das differenzierte Schulsystem beibehalten werden. Desweiteren machte die JU Vorschläge zur Förderung der Integration und der Einschulungsfähigkeit von Schülern. Hierzu sollen frühe Sprachtest und Sprachentwicklungskurse sowie ein vom Land finanziertes verpflichtendes letztes Kindergartenjahr eingeführt werden. Besonders heftig kritisierte die Junge Union die geplante Abschaffung der verpflichtenden Grundschulempfehlungen. Ohne diese würde der Zusammenhang von sozialer Stellung und Bildungsweg wieder vergrößert werden, außerdem schade die Abschaffung dem Kindeswohl. Den Fähigkeiten und Bedürfnissen der Schüler müsse Vorrang vor den Ambitionen ihrer Eltern gegeben werden.

Die Junge Union nutzte den Bezirkstag auch zur Diskussion sich mit prominenten Mitgliedern CDU zum Leitthema und zu aktuellen Entwicklung auszutauschen. Mit den beiden Kandidaten für den CDU-Bezirksvorsitz Thomas Bareiß und Tanja Gönner sowie dem neuen CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobel debattierten die Delegierten über Bildungspolitik aber auch über den Besuch des Papstes in Deutschland und das Bahnprojekt Stuttgart 21.




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