Sie sind hier: Aktuelles > Pressemitteilungen

Pressemitteilung

01.11.2011

Als stärkeres Europa aus der Krise kommen

Mit einem klaren Bekenntnis zur Europäischen Union und dem Euro kam der Bezirksverband der Jungen Union (JU) Württemberg-Hohenzollern von einer Exkursion zum europäischen Parlament in Straßburg zurück. Die Antwort auf die derzeitige Krise müsse ein stärkeres gemeinsames Europa mit strikteren finanziellen Regeln sein, forderte der Bezirksvorsitzende Marcel Bonnet.

Eine Fahrt zum Europäischen Parlament hat die JU Württemberg-Hohenzollern genutzt um inten-siv über die Zukunft der Europäischen Union und der Gemeinschaftswährung Euro zu diskutieren. Gerade in der Krise zeige sich die Wichtigkeit beider Institutionen. Nur wenn jetzt klare und ein-heitliche Maßnahmen eingeleitet würde könne die derzeitige Schieflage bald überwunden werden. Aber auch über eine Zeit nach der Krise müsse jetzt nachgedacht werden.

Einigkeit gab es bei diesen Punkten in der Diskussion mit den baden-württembergischen EU-Parlamentariern Elisabeth Jeggle, Andreas Schwab und Rainer Wieland. Jeggle, die in der Fraktion für den Bezirk Württemberg-Hohenzollern zuständig ist, erklärte, dass die EU besonders in unserer Region sowohl die wichtigen industriellen Komplex als auch den ländlichen Raum vielfach positiv geprägt habe. Von der Agrarpolitik über den gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum bis hin zur Förderung infrastruktureller Maßnahmen, wie dem Großprojekt Stuttgart21 und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, für die sich Jeggle nochmals vehement aussprach, profitierten sowohl Baden-Württemberg als auch der Bezirk sehr regelmäßig von EU und Euro. Rainer Wieland, Vizepräsident des europäischen Parlamentes, betonte, dass die Wurzeln der heutigen Krise auch im Fehlverhalten der großen EU-Länder vor gut zehn Jahren liegen. So seien Grundlagen der Krise auch im Drängen der damals rot-grün regierten Bundesrepublik zu einer übereiligen Aufnahme Griechenlands in den Euro-Raum und in der Aufweichung der Maastricht-Kriterien während wirtschaftlicher Schieflagen in Deutschland und Frankreich zu suchen. In Zukunft müssten Kommission und Parlament den Mut haben bei Problemen auch die größten EU-Länder anzugehen.

Auf dem Weg aus der derzeitig Krise müssten neben haushalterischem Maßhalten und gemeinsa-mer Anstrengung aller Länder auch die Festsetzung klarer finanzpolitischer Regeln für die Zeit nach der Krise stehen. Daher fordere die Junge Union einen neuen Maastricht-Vertrag, der sowohl die Kriterien fixiere als auch von einem unabhängigen Gremium zu erlassende Sanktionen bei Fehlverhalten festlege.




Junge Union Bezirksverband Württemberg-Hohenzollern | Bahnhofstrasse 8 | 88250 Weingarten | Impressum