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Pressemitteilung

25.02.2012

Kommt Kretschmann doch zur Besinnung?

Junge Union Württemberg-Hohenzollern begrüßt Rückzug bei der angekündigten Absetzung Herrmann Stampfers

Die Junge Union im Bezirk (JU) begrüßt nachdrücklich, dass sich die grün-rote Landesregierung nun doch gegen die parteipolitische Entscheidung, alle Regierungspräsidenten durch Mitglieder von Grünen und SPD zu ersetzen, entschieden hat. Schon die Ankündigung dieses in Baden-Württemberg einmaligen Vorgangs habe gezeigt, dass der im Wahlkampf versprochene Wandel eher Verschlechterungen führen würde als zu Verbesserungen. Nicht nur im Fall des Regierungs-präsidenten unseres Bezirks Hermann Strampfer, der überparteilich großes Vertrauen genieße, wäre die Absetzung ein vollkommen unverständlicher Fehler gewesen. Dass jetzt Julian Würten-berger der Parteipolitik geopfert wurde sei weiterhin zu kritisieren.

?Winfried Kretschmann betont gerne, dass er sich in der Nachfolge von Erwin Teufel sieht. Jetzt hätte er seinen Worten auch Taten folgen lassen können!?, sagte der Bezirksvorsitzende Marcel Bonnet. Teufel hatte 1996 beim Wechsel von der großen Koalition zu Schwarz-Gelb das SPD-Mitglied Gerlinde Hämmerle im Amt belassen. Sie blieb bis zu ihrer Pensionierung 2005 Regie-rungspräsidentin des Bezirks Karlsruhe. Unter Grün-Rot erschienen solche überparteilichen Ent-scheidungen nicht mehr möglich. ?Auch wenn Kretschmann jetzt doch nicht seinen Kopf durch-setzt und immerhin zwei Regierungspräsidenten im Amt belässt, bleibt vom hochgelobten Ideal der Bürgergesellschaft wenig übrig?, betonte Pressereferent Thomas Schwenke. ?Nun bleibt zu hoffen, dass die ?Landesregierung? nicht wieder umfällt und Strampfer dauerhaft im Amt bleibt?, so Schwenke weiter. Auch wenn der vereinte Wille von Bürgern und Kommunalpolitikern aller Couleur in zwei Fällen gesiegt habe kritisierte die Junge Union Württemberg-Hohenzollern, dass, was in einem Bezirk gelte auch im ganzen Land hätte gelten müssen. Leider habe jedoch im Freiburger Regierungspräsidium das Gebot der finanziellen Bescheidenheit und der politischen Fairness gegen Parteikalkül verloren.




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