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Pressemitteilung

04.12.2012

Nicht unter das Niveau von Ostrumänien fallen

Junge Union Württemberg-Hohenzollern besorgt um Infrastruktur

Der Regierungsbezirk Tübingen ist der Jobmotor im Land und dennoch Stiefkind in der Infrastruktur. Was eine Studie der IHK Ulm kürzlich bestätigt, will die Junge Union im Bezirk (JU) nicht länger akzeptieren und fordert mehr Investitionen sowie ein Ende des verkehrspolitischen Kahlschlages im Land.

Nirgendwo in Deutschland sind die Menschen so stark von Schnellstraßennetz abgeschnitten wie in der Region zwischen Tübingen, Friedrichshafen und Ulm. Über dieses Ergebnis einer Studie der IHK Ulm zeigt sich die Junge Union Württemberg-Hohenzollern sehr besorgt.

"Unser Bezirk hat die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Europa" betont der JU-Bezirksvorsitzende Marcel Bonnet, "wenn dies so bleiben soll, müssen wir denen, die dafür täglich Arbeiten, also besonders den mittelständischen Unternehmen, eine Infrastruktur bieten, die besser ist als in Ostrumänien". Damit spielte Bonnet auf die IHK-Studie an, die den Bezirk in einer Liga mit dieser Region und  der bulgarischen Grenzregion zur Türkei sah.

Die JU fordere Verkehrsminister Herrmann und die grün-rote Landesregierung auf, ihre verkehrspolitische Blockadepolitik zu beenden und konstruktiv für das Land zu arbeiten statt ihm mit ideologischen Symbolaktionen zu schaden. Der Regierungsbezirk dürfe nicht länger einen weißen Fleck auf der Schnellstraßenkarte darstellen.

Als nur einige Beispiele für drängende Maßnahmen nannte die JU den sechsspurigen Ausbau der A81, die Schaffung einer vierspurige autobahnähnlichen B30 von Ulm bis Friedrichshafen und den Lückenschluss bei B27 und B28 im Bezirk.

Die Entscheidungen des Bundesverkehrsministeriums von vergangenem Montag, mit dem Baubeginn der B30 Süd und der Ortsumfahrung Uhldingen noch im Jahr 2013 zu beginnen sei dabei ein erster Schritt und, so Bonnet, der beharrlichen Arbeit der CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Region, Dr. Andreas Schockenhoff und Josef Rief zu verdanken. Die überraschten Reaktionen aus dem Landesverkehrsministerium über diese Entscheidung hätten gezeigt, dass dies überhaupt nicht nach dem Geschmack des grünen Verkehrsministers Herrmann gewesen sei. "Der Herr Minister muss aber endlich akzeptieren, dass Straßenbau kein Teufelszeug, sondern elementar wichtig für eine positive Entwicklung unserer Region ist", stellte Bonnet abschließend klar.




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